Elternhaus und Schule

Elternhaus und Schule

elpos weiss, dass die Schule für Eltern betroffener Kinder ein herausforderndes und oft belastendes Thema ist. Damit ein Vertrauensverhältnis zwischen Elternhaus und Schule aufgebaut werden kann, braucht es gegenseitiges Verständnis.

Wann soll ich die Lehrperson über die ADHS meines Kindes informieren?

  • Wenn Ihr Kind abgeklärt wurde und aufgrund des Leidensdruckes eine Medikation eingeleitet wird: Für die Dosierung ist es wichtig, dass die Lehrperson ein Feedback geben kann, welche Veränderungen sie im Unterricht wahrnimmt.
  • Die LP soll auch darüber Bescheid wissen, was ein «Rebound» bedeutet. Wenn die Wirkung des Stimulanz nachlässt, kann es zu einer Verstärkung der Symptome kommen und das Kind wird unter Umständen unruhig und ablenkbar.
  • Informieren Sie die LP Ihres Kindes spätestens dann über die ADHS, wenn Sie eine Verstärkung der Symptome feststellen. Wenn Ihr Kind beispielsweise zunehmend Mühe hat, Alltags-Regeln einzuhalten, die Hausaufgaben zum Alptraum werden oder es immer wieder das Schulmaterial vergisst – dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihr Kind auch in der Schule Schwierigkeiten mit seiner Konzentration und Aufmerksamkeit hat.
elpos_ADHS_Elternhaus
Wie sage ich’s dem Lehrer?

Wenn wir wegen unserem Kind zurück ins Schulzimmer müssen

 

Wenn doch nur die Schule nicht wäre… ein Gedanke, den nicht nur Schüler hin und wieder hegen. Auch Erziehende erleben die Schulzeit mit ihrem ADHS-betroffenen Sprössling als tägliche Herausforderung. Je nach Ausprägung der Symptome, können sein soziales Verhalten oder Schwierigkeiten mit dem Lernen grossen Druck aufs Elternhaus ausüben, der letztlich das ganze Familiensystem betrifft. Oft konfrontiert mit dem Unverständnis oder Schuldzuweisung der Gesellschaft, reagieren Eltern manchmal auch gegenüber der Schule mit Schweigen oder Widerstand. Eine Haltung, die das Kind jedoch nicht unterstützt und zur Falle werden kann. Wie wir selbst mit der Thematik umgehen, spielt dabei eine wichtige Rolle: Sind wir gewillt, positiv mit dem Anderssein umzugehen und stehen stärkend hinter unserem Kind, auch wenn es Schwierigkeiten in der Schule gibt oder hadern wir damit und versuchen um jeden Preis, dass es so funktioniert wie die anderen und bauen damit Leidensdruck auf?

 

Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat im November 2014 einen aufschlussreichen Forschungsbericht über die «Behandlung von Kindern und Jugendlichen bei ADHS» publiziert. Nebst der Medikation wurde auch die Situation in der Schule untersucht. Und hier ergab sich nach Befragung von insgesamt 120 Eltern folgendes Bild:

 

«Die ADHS-Symptomatik führte insbesondere in drei Bereichen (>50% der Fälle) zu starken Beeinträchtigungen des Kindes: bei der Bewältigung von Hausaufgaben, dem Verhalten im Schulunterricht sowie dem Verhalten allgemein in der Schule (d.h. ausserhalb des Unterrichts). Aber auch in zwei weiteren Feldern traten häufig (40-50% der Fälle) Probleme auf: in den sozialen Beziehungen zu Gleichaltrigen und im Kindergartenunterricht (nur Knaben).»

 

Ermittelt wurde auch der Informationsfluss zwischen Eltern und Schule und wie diese mit dem Thema Medikation umgehen. Denn diese Behandlungsform wird nachweisbar vor allem dann eingesetzt, wenn das Kind in der Schule aufgrund seiner ADHS Schwierigkeiten hat und damit Druck bei ihm selbst und im Umfeld ausgelöst wird.

 

Im Forschungsbericht wurden zwei Eltern-Typen eruiert:

Typ A: «Die unter Druck stehenden Angepassten»

«Der Typus A bevorzugt eine medikamentöse Behandlung ab dem Zeitpunkt des Auftretens eines Leidensdrucks für das Kind und die Familie. Der Leidensdruck manifestiert sich besonders beim Übergang vom Kindergarten in die Schule. Durch die Einnahme eines MPHs kann sich das Mädchen oder der Junge besser konzentrieren und den Unterrichtsstoff in einem regulär geforderten Tempo absolvieren. In der Schule fällt es dadurch nicht (mehr) sonderlich auf und vermag sich gut zu integrieren. Typ A befürchtet den zunehmenden Stress, der in der Schule auf das Kind zukommt und möchte zu dessen Reduktion beitragen.»

 

Fazit: Typ A gibt durch die Entscheidung für eine medikamentöse Behandlung indirekt dem Schulsystem und den Entwicklungen einer leistungsorientierten Gesellschaft nach, um das Kind vom Leidensdruck zu befreien.

 

Andrea Baumann*, ist Mutter von drei Knaben. Ihr Ältester war bis zum 2. Kindergartenjahr unauffällig. Mit dem Wechsel der Kindergärtnerin begannen plötzlich die Probleme. Er wurde verbal und auch physisch ausfällig, hielt sich nicht mehr an Regeln, provozierte seinen jüngeren Bruder, gleichzeitig ging er auf Rückzug und verlor seine spontane Fröhlichkeit. Die ganze Familie litt zunehmend unter Daniels Verhalten und suchte Hilfe in der ADHS-Beratung. Zudem belastete es die Mutter sehr, dass ihr Sohn auch im Kindergarten für Unruhe und Ärger sorgte.

 

Ausschlag für das unerwartet auftretende Störungsbild scheint ein psychosozialer Grund zu sein: Daniels «geliebte» Kindergärtnerin wurde pensioniert und er erhielt eine neue Bezugsperson. Mit dieser Veränderung kam er nicht klar, obwohl die Nachfolgerin eine junge, empathische Persönlichkeit ist! Seine bisher nicht offensichtliche ADHS-Veranlagung verstärkte sich in einem Ausmass, die allen Beteiligten Druck machte – auch Daniel selbst. Je mehr er aneckte, desto heftiger reagierte er. In der Beratung wurde eine grobe Anamnese gemacht und verschiedene Fragebögen ausgefüllt. Der Verdacht auf eine ADHS erhärtete sich.

 

Eine spezialisierte Fachperson führte die über mehrere Sitzungen dauernde und sorgfältige Abklärung durch. Das Ergebnis bestätigte den Verdacht. Für Daniels Mutter war klar, dass sie die besorgte Kindergärtnerin darüber informiert. In einem ausgeprägten Fall wie bei Daniel ist diese Transparenz wichtig und sinnvoll. Die aufgeschlossene Kindergärtnerin reagierte mit Verständnis, las Fachliteratur und entlastete die Mutter, indem sie diese nur in wirklich notwendigen Situationen kontaktierte.

 

Es war nicht die Schule, die auf eine Medikation drängte. Ausschlaggebend war der Leidensdruck beim Kind und innerhalb der Familie. Die medikamentöse Behandlung wurde sorgfältig eingeleitet. Da Daniel mathematisch sehr stark und auch praktisch enorm begabt ist, wird er in der Freizeit in diesen Fähigkeiten von seinen Eltern gefördert. Sie selbst haben beim ADHS-Coach ein Elterntraining gemacht, um den anspruchsvollen Familienalltag wieder mit mehr Gelassenheit bewältigen zu können. Ganz wichtig: Das Paar nimmt sich gemeinsame Auszeiten, um die Beziehung zu stärken und hin und wieder auch getrennt, um Energie zu tanken. Nach einem halben Jahr, das sehr intensiv verlaufen ist, hat Daniel nun den Übertritt in die 1. Klasse geschafft und ist auf einem guten Weg, da auch hier die Lehrperson informiert wurde.

Typ B: Die anders Funktionierenden

«Personen des Typ‘s B sind gegenüber der zunehmenden Verschreibung von Metylphenidat bei ADHS oder dem zunehmenden Leistungsdruck, der in der Schule auf die Kinder ausgeübt wird, von Anfang an kritisch eingestellt. Für die Behandlungsstrategie sowie die Laufbahn der Söhne und Töchter bevorzugen sie alternative Lösungen. Im Vordergrund stehen die Förderung des Sozialen, der besonderen Begabungen, der eigene Wunsch des Kindes sowie Sport oder alternativmedizinische Behandlungsmethoden (zum Beispiel Kinesiologie oder Homöopathie) zur Verbesserungen der Situation.»

 

Fazit: Falltypus B befindet sich hinsichtlich des Schweregrads der ADHS – medizinische und alltägliche Probleme in der Schule und zu Hause – in einer komfortableren Lage.


Nik*, 15hat ADHS und sitzt trotz guter Intelligenz in der 4. Realklasse, weil er sein Potential aufgrund seiner starken Ablenkbarkeit nicht ausschöpfen kann. Im letzten Halbjahr häuften sich die Beschwerden seitens der Lehrerin. Er sei sehr unaufmerksam, mache bei Blödeleien mit und motze im Unterricht. Die Schule droht mit Verweis – und dies ein halbes Jahr vor Niks Schulabschluss.

Seine Eltern wenden sich an die ADHS-Beratung. Ihr pubertierender Sohn sei daheim zwar eher verschlossen, aber er mache keine Probleme. Das «Anderssein» von Nik wird von ihnen als «normal» betrachtet. Dank Strukturen und verstehendem Wohlwollen, konnte er sogar das Medikament absetzen. Der drohende Schulausschluss verunsichert die Eltern und sie finden, dass dieser unverhältnismässig sei. Zusammen mit Nik wird beschlossen, dass er ins Coaching kommt, um sich seines Verhaltens bewusster zu werden und zu lernen, wie er mit Schwierigkeiten im Unterricht umgehen kann. In der ersten Sitzung wird Nik nach seinem Ziel gefragt. Die Antwort kommt blitzartig: «Ich will in der Schule bleiben und sie auch beenden.»

Diese positive Haltung ist für das Gespräch mit der Schulleitung und den beteiligten Lehrpersonen wichtig. Die anwesende ADHS-Fachperson erlebt, dass auf die Familie viel Druck ausgeübt wird, weil die Problematik des Sohnes nicht wirklich verstanden und anerkannt wird. Trotzdem bleiben die Eltern sachlich und offen. Die Regelverstösse von Nik sind eine Reaktion auf seine Befindlichkeit in der Klasse: Er fühlt sich nicht ernst genommen, leidet unter der Unruhe und den Anpöbeleien seiner Sitznachbarn und reagiert auf Nichtverstehen eines Auftrags mit Verweigerung oder verbaler Ablehnung. Nik muss einen Vertrag unterschreiben, indem sämtliche Punkte aufgeführt sind, die eine zwingende Veränderung erfordern. Bei Einhaltung darf er weiter in der Schule bleiben. Der Coach wird wöchentlich von Niks Lehrerin über sein Verhalten und seine Fortschritte informiert. Weil er durch die aktuelle Situation unter Leidensdruck steht, wird die Medikation vorübergehend wieder aufgenommen.

Und wie will Nik sein Ziel erreichen? Er ist seit Jahren ein leidenschaftlicher und erfolgreicher Eishockeyspieler. Hier gibt er sein Bestes. Hier hat er im Gegensatz zur Schule gute Kameraden und sein Handicap spielt auf dem Eisfeld keine Rolle. Auf dieser Ebene setzt nun das Coaching an. Das Analysieren seiner Klassensituation, die Selbstreflektion und Gespräche bringen den Prozess in Fluss. Es werden Strategien entwickelt, die Nik aus dem Sport in ähnlicher Form bereits kennt. Die wöchentlichen Rückmeldungen der Lehrperson sind in der Folge positiv. Die Schule macht Nik zwar durch das Coaching nicht mehr Spass, aber er kann besser umgehen mit Provokationen und akzeptiert die Regeln (wie im Eishockey). Auch die Beziehung zu seiner Lehrerin entspannt sich. Er findet in dieser Zeit eine Lehrstelle, was ihn ebenfalls in seinem Selbstwert stärkt. Beim zweiten Schulgespräch wird die veränderte Haltung von Nik anerkannt und er darf das Schuljahr in seiner Klasse abschliessen.

In der ADHS-Beratung erleben wir häufig eine grosse Verunsicherung der Eltern, wie sie mit der Schule umgehen sollen. In der Regel empfehlen wir den «Brückenschlag», um eine tragfähige Unterstützung aufzubauen. Kooperationsbereitschaft signalisiert der Lehrperson Vertrauen in ihre pädagogischen Kompetenzen.

Was nützt die Information der Lehrperson?
  • Sie haben es in der Hand, durch die Transparenz eine Vertrauensbasis zu schaffen, bevor die Situation eskaliert und sich die Fronten verhärten.
  • Für die Lehrperson ist es hilfreich zu wissen, welche Strukturen bei Ihnen zuhause wirksam sind, weil sie diese eventuell auch für den Unterricht adaptieren kann.
  • Lehrpersonen sind manchmal genau so überfordert wie Sie und froh, wenn ein konstruktiver Austausch mit den Eltern möglich ist.
  • Regelmässige Rücksprachen geben Ihnen Sicherheit. Gemeinsam können Lösungen bei Hausaufgaben-Stress, Unpünktlichkeit oder Vergesslichkeit entwickelt werden
Was hindert Eltern daran, die Lehrperson zu informieren?

Gemäss ZHAW-Forschungsbericht sind die am häufigsten genannten Gründe: Besorgnis betreffend Kompetenzen der Lehrperson in Bezug auf ADHS. Angst vor Vorwürfen, Vorurteilen, Verständnislosigkeit und Überforderung der Lehrperson mit dem Kind. Schlechte Erfahrungen mit anderen Lehrpersonen sind ebenfalls ein Grund für die Nichtinformation.
Die Studie hält fest, dass 93 Prozent der Klassenlehrpersonen von den Eltern über die ADHS-Betroffenheit ihres Kindes informiert wurden. Dies in der Hoffnung, dass daraus ein bessere Zusammenarbeit, Verständnis und Akzeptanz der Diagnose resultiert.

 

«Generell wurden die informierten Klassenlehrpersonen positiv beurteilt, vor allem im Bereich Verhalten gegenüber dem Kind. Nur wenige der informierten Klassenlehrpersonen (7-11%) werden in den verschiedenen Bereichen als sehr schlecht beurteilt. Konkret zeigt aus Elternsicht über die Hälfte der Klassenpersonen ein gutes oder sehr gutes Verständnis für die ADHS-Problematik und verhält sich dem betroffenen Kind gegenüber gut oder sehr gut. Rund die Hälfte der beurteilten Klassenpersonen verfügt aus Elternsicht über einen guten oder sogar sehr guten Wissenstand über ADHS, hat einen guten bis sehr guten Austausch mit den Eltern bezüglich des Schulalltags des Kindes und gestaltet den Schullalltag (z.B. zusätzliche Bewegungschancen, Stundenfahrplan) aus Sicht der Eltern gut oder sehr gut.»

Was tun, wenn die Schule von den Eltern eine Abklärung verlangt?

Es kann durchaus sein, dass Sie die Betroffenheit Ihres Kindes daheim wenig bis gar nicht spüren. Dies ist möglich, wenn Sie selbst mit dem Anderssein des Sohnes oder der Tochter kein Problem haben und das Kind positiv annehmen und in seinen Fähigkeiten stärken. Oder: Ihr Kind hat bei Ihnen so gute Strukturen, dass es sich innerhalb der Familie eher unauffällig bewegt, aber im Umfeld der Schule auffällig ist, weil dort andere Regeln herrschen. In der ADHS-Beratung wird Letzteres immer wieder festgestellt.

 

Es ist unangenehm, wenn sich die Schule beschwert und eine solche Forderung stellt. Sie löst Widerstand oder Schuldgefühle aus. Wenn Sie Ihr Kind unterstützen wollen, dann signalisieren Sie der Schule Gesprächsbereitschaft. Falls es für Sie ein schwerer Gang ist, wenden Sie sich an eine Fachperson, die Sie begleitet. Das hilft Ihnen, Ihre Emotionen auf kleinem Feuer zu halten und ein sachliches Bild über die Schulsituation zu erhalten.

 

Empfehlung für verunsicherte Eltern: Abklärung bei einer von ihnen ausgewählten Fachperson durchführen lassen, die jedoch unbedingt auf ADHS spezialisiert sein muss.

Und wenn die Lehrperson mein Kind und mich nicht versteht?

Leider gibt es gegenüber einer ADHS-Diagnose in unserer Gesellschaft nach wie vor Vorbehalte: Noch immer werden Eltern für dieses Störungsbild verantwortlich gemacht und kritisiert, wenn sie sich für eine medikamentöse Behandlung des Kindes entscheiden. Dies kann Ihnen auch bei einer Lehrperson passieren. Hier einige Tipps, wie Sie vorgehen können:

 

  • Zeigen Sie Grösse und Kooperationsbereitschaft, gehen Sie auf Augenhöhe mit der LP.
  • Führen Sie mit der Lehrperson nie ein Gespräch zwischen Tür und Angel.
  • Bereiten Sie sich mit einer Liste auf die Punkte vor, die Sie gerne besprechen würden.
  • Klagen Sie nicht an. Schuldzuweisungen sind nicht konstruktiv. Fordern Sie statt dessen Unterstützung.
  • Weil wir mit unseren betroffenen Kindern sehr verbunden sind, fehlt uns manchmal die nötige Distanz bei solchen Gesprächen. Wenn Sie spüren, dass Sie der Begegnung emotional nicht gewachsen sind, lassen Sie sich von jemandem begleiten, der mit Ihrer Situation vertraut ist.
  • Wenn Sie trotz Kooperation nicht weiter kommen, ziehen Sie eine Fachperson (Arzt, ADHS-Beratung) bei und verlangen sie ein Standortgespräch mit der Schulleitung.
  • Ziehen Sie die Notbremse, wenn die LP trotz allen Massnahmen nicht aus ihrer negativen Haltung gegenüber dem Kind heraus kommt. Ein Schul- oder Klassenwechsel kann dann eine sinnvolle Option sein.

 

«Für eine erfolgreiche Behandlung des ADHS und eine nachhaltige Verbesserung der Alltagssituation der Familien und Kinder ist die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrpersonen und Fachpersonen zentral (ZHAW-Forschungsbericht).»


* Die Namen und weitere Angaben wurden geändert, so dass die Anonymität gewährleistet ist.
Quelle: elpost 55/Frühling 2015

Isolde Schaffter-Wieland, Coaching und Workshops für Schulen, Beraterin Fachstelle elpos Zürich